GETRÄNKEKARTE
ADELHEID, ES IST SOWEIT
Text: Redaktion // Fotos: Rainer Fehringer.
Vom ersten Abschlag bis zum letzten Putt: Am Golfplatz in St. Johann Alpendorf geht es nicht nur um Scorekarten, sondern auch um Genuss. Für den Kickstart vor der Runde, den Nachschlag am 5. Loch oder die finale Erfrischung auf der Terrasse von Heidi Mussbachers Open Golf Bistro gibt es jetzt einen Drink, der genauso locker daherkommt wie ein perfekter Golftag: Proteinshake trifft Red Bull Cherry Edition Sugarfree.
Du warst Optikerin, bevor du in die Gastronomie gewechselt bist?
Ja, und ich habe den Beruf auch gerne gemacht. Aber mit 35 hatte ich das Gefühl: Jetzt braucht’s Veränderung. In der Optik kommen die Leute oft, weil sie geschickt werden. In der Gastronomie kommen sie, weil sie Lust darauf haben. Das macht einen Unterschied. Die Menschen sind entspannter, offener – und es ist einfach lustiger.
Du bist also ein Menschenmensch?
Absolut. Ich bin gerne unter Leuten. Aber ich genieße auch die Ruhe zu Hause. Die Mischung macht’s. Wie bei einem guten Getränk.
Welche Stationen haben dich geprägt?
Meine erste große Station war die Oberforsthofalm. Dort habe ich viel gelernt. Johanna und Rupert Mayr waren für mich fast wie Familie. Dort gab es damals schon trendige Drinks – zum Beispiel das „Monaco-Flügerl“ mit Red Bull, Wodka und Champagner. Das war eine gute Schule.
Warum der Wechsel?
Ich wollte andere Gäste, andere Abläufe und mehr Tagesgeschäft statt Nachtbetrieb. Mir gefällt dieses gemütliche Zusammensitzen, guter Service und lockere Atmosphäre. Es muss nicht alles perfekt sein – aber stimmig.
Ideal zum Verweilen: die Sonnenterrasse am wunderschönen Teich.
Perfektion ist für dich trotzdem ein Thema?
Ja, im Detail. Wenn ein Glas schön serviert ist oder die Schrift nach vorne zeigt, macht das etwas aus. Manche nennen mich „Monk“, aber ich finde: Es soll für den Gast einfach gut aussehen.
Heute sitzt du mitten am Golfplatz. Wie fühlt sich das an?
Genau richtig. Tagsüber kommen die Leute, die Terrasse ist ruhig, der Teich gleich daneben, die Sonne auf der Südseite. Ich bin jetzt die dritte Saison hier und inzwischen auch Pächterin des Bistros. Platzreife inklusive.
Wie würdest du das Bistro beschreiben?
Gemütlich, unkompliziert und offen. Viele kommen zum Golfen, andere zum Kaffee, manche einfach zum Sitzen. Mittlerweile entdecken auch die Radfahrer an der Salzach den Platz.
Das heißt, du willst mehr als nur Golfer ansprechen?
Genau. Nur vom Golfer allein wäre das Bistro schwer zu führen. Aber Gott sei Dank kommen auch viele wegen der Geselligkeit zu mir. Wichtig ist, dass man freundlich bleibt, zuhört und den Leuten das Gefühl gibt, willkommen zu sein.
Wie läuft ein Golftag in St. Johann ab?
Wir haben zwei Neun-Loch-Runden. Wer 18 Löcher spielt, kommt immer wieder am Clubhaus vorbei. Das macht die Terrasse zum perfekten Treffpunkt.
Und was passiert unterwegs?Da wird gespielt, gewettet und natürlich konsumiert. Besonders am 5. Loch. Dort wird oft eine Runde ausgespielt. Dann klingelt das Telefon: „Adelheid, es ist so weit!“ Und ich weiß sofort: Getränke werden gebraucht.
Was passiert dann?
Ich frage nur noch: „Was braucht ihr?“ Dann gehen vier Drinks „on the way“ raus. Das fünfte Loch liegt nur rund 100 Meter vom Clubhaus entfernt. Perfekt für einen schnellen Zwischenstopp.
Wie sieht das kulinarische Angebot aus?
Unter der Woche bin ich oft allein im Betrieb, deshalb muss es praktisch sein. Wir machen Pizzen, Baguettes, heiße Brote – unkompliziert und gut. Kaffee spielt am Vormittag eine große Rolle, und Gruppen treffen sich regelmäßig zum „Aufbruchkaffee“.
Und jetzt auch zum Proteinshake?
Genau. Gerade vor dem Abschlag passt ein schneller Energy-Kick perfekt.
Golf ist sportlich – aber auch emotional. Gibt es traurige Gesichter nach einer Runde
Klar. Aber nach dem zweiten Getränk ist die Stimmung meistens wieder gut. Beim nächsten Turnier sind alle wieder motiviert.
Was zählt mehr – gewinnen oder nicht verlieren?
Nicht Letzter werden. Das ist ganz wichtig. Gewinnen ist schön, aber Hauptsache, man landet nicht hinten.
Und wenn jemand ein Hole-in-one schafft?
Dann gibt’s eine Urkunde. Beim Turnier am 5. Loch sogar 1000 Euro vom Sponsor. Aber die wichtigste Regel ist: Wer ein Hole-in-one spielt, zahlt eine Runde für alle am Platz.
Was wünschst du dir für die kommenden Jahre?
Dass ich zufrieden bleibe. Dass mein Kollege Stefan und ich gut wirtschaften können und die Freude an der Arbeit behalten. Mir ist wichtig, dass die Gäste gerne noch ein zweites Getränk bestellen – und länger sitzen bleiben.
Kommt ein eigenes Heidi-Turnier?
Ein Closing-Turnier wird es auf jeden Fall geben. Gemütlich, lustig und ohne verbissenen Ehrgeiz. Jeder soll eine Chance haben.
Und im Winter?
Da arbeite ich auf der Koglalm in Wagrain. Ich bin nicht der Typ für Karibikurlaub – ich arbeite einfach gerne.
Ist am Golfplatz im Winter Schluss?
Nicht unbedingt. Wir spielen oft fast das ganze Jahr. Im Winter stellen wir auf Wintergrün um, mit Abschlagmatten und angepassten Fahnenpositionen. Nur wenn richtig viel Schnee liegt, wird gesperrt.
Und wie heißt der Spruch am Golfplatz in St. Johann noch einmal?
„Adelheid, es ist so weit!“
Das Open Golf Bistro im Clubhaus – direkt am Golfplatz und neben der JO-Minigolfanlage gelegen – ist ein beliebter Treffpunkt für Golfer, Familien und Genießer. Nicht nur nach einer Runde Golf.
Cherry Punch Proteinshake – fruchtig, fresh und mit extra Energy! Die Kombination aus Skyr, saisonalen Beeren und der Red Bull Cherry Edition Sugarfree sorgt für einen leicht cremigen Proteinshake mit Kick. Kirsche, leichte Mandelnoten und florale Kirschblüte bringen den Geschmack ins Glas – perfekt vor dem Abschlag oder nach der Runde.
REZEPT
- 300 g Skyr
- Beeren der Saison
- 1 Dose Red Bull Cherry Edition Sugarfree
Alles in den Mixer geben, gut durchmixenund ins Glas füllen. Wer mag, dekoriertden Rand mit etwas Skyr. Das Ergebnis:leicht cremig, fruchtig und erfrischend – mit rund 35 g Protein, etwa 15 g Kohlenhydraten und knapp 200 Kalorien.
Ein Shake wie ein guter Golftag: unkompliziert, belebend und mit Lust am Leben.