BIER NEWS – ZAHLEN, TRENDS, NEUE PRODUKTE
Text: Redaktion // Fotos: beigestellt
Ein Grund zum Feiern: Das Schweizerhaus mit seiner gepflegten Zapfkultur und altböhmischen Küche hat wieder geöffnet und feiert mit der Brauerei Budweiser Budvar das 100. Jubiläumsjahr mit dem seit nun drei Jahren unveränderten Bierpreis von 5,90 Euro das Krügerl. (c) Bianca Kübler
Endlich im Schanigarten zurück: Über den Winter hat sich viel getan im Schweizerhaus. Unter anderem wurde in modernste Küchengeräte investiert, die weniger Energie verbrauchen und damit sowohl klima- und umweltschonend als auch effizient sind. Auch die Ausgabestation wurde komplett erneuert und vereinfacht die Abläufe nach enger Koordination mit dem Team, das teilweise seit Jahrzehnten der Schweizerhaus-Familie angehört. Neue Markisen, die gemeinsam mit fast 70 großen Bäumen an heißen Sommertagen Schatten spenden, sind zu sehen. Liebevoll gepflegt wurde auch der grüne Efeu in seinem Winterquartier – er sorgt für das unverwechselbare Ambiente im Garten der Wiener. Auf eine unvergessliche Jubiläumssaison!
Als exklusiver Vertriebspartner der dänischen Brauereigruppe Carlsberg bringt die Stiegl Getränke- & Servicegesellschaft (Stiegl-GSG) mit 1664 Blanc das angesagte Premium-Lifestyle-Bier mit dem überraschend-erfrischenden Zitrus-Twist nun endlich auch nach Österreich. (c)Stiegl/Kopf
1664 Blanc ist ein naturtrübes, erfrischend mildes, elegant-verspieltes Weizenbier mit einem Alkoholgehalt von 5,0 %. Mit seiner charakteristisch leuchtend gelben Färbung sowie der fruchtig-frischen Aromatik, die vom harmonischen Zusammenspiel feiner Hopfensorten, frischer Zitrusnoten und würziger Koriander-Nuancen geprägt ist, hat sich das Lifestyle-Bier mit dem „gewissen Twist“ als fixer Bestandteil zeitgemäßer Gastronomie- und Bar-Konzepte etabliert. 1664 Blanc mit 5 % vol. ist in Österreich ab März im 20-Liter-Fass sowie in der 0,33-l-Einwegflasche erhältlich
1664 Blanc macht Spaß auch ohne Alkohol
Darüber hinaus gibt es 1664 Blanc auch alkoholfrei in der stylish-blauen 0,33-l-Flasche. Ideal für alle, die die prickelnde Frische und die eleganten Aromen ganz ohne Alkohol genießen möchten. Und das, ohne dabei auf den unverwechselbaren Geschmack des französischen Premium Weizenbiers zu verzichten.
Internationale Erfolgsstory als Wachstumschance für Österreich
Seit 2016 vertreibt die Carlsberg Gruppe das einzigartige Bier im Premium-Segment weltweit als stylishe Marke – mit kontinuierlichem Wachstum. Denn entgegen dem international eher rückläufigen Bierkonsum liegen leicht zugängliche Biere voll im Trend. Bereits in über 55 Ländern spricht das Lifestyle-Getränk insbesondere eine junge, urbane Zielgruppe sowie das wachsende Aperitif-Segment an. Auch in wichtigen Herkunftsmärkten des österreichischen Tourismus wie Deutschland, England oder Italien ist die Marke etabliert.
Ohne Kompromisse bei Braukunst oder Charakter: Mit Budweiser „0,0“ bringt die Staatsbrauerei Budweis ein vollwertiges Lagerbier auf den Markt, das geschmacklich dem Original entspricht – jedoch komplett ohne Alkohol. Ehrliches tschechisches Lager ohne Abstriche. Über den Generalimporteur Del Fabro Kolarik im 20l KEG, Kiste 4x6x0,33l und Kiste 4x6x0,5l erhältlich.
Seit Jahrzehnten steht Budweiser Budvar für klassisches böhmisches Lager mit ausgewogener Balance, feiner Hopfenaromatik und langer Reifung. Dieses Profil bleibt auch beim 0,0 vollständig erhalten. Während in Tschechien und Österreich Biere bereits unter 0,5 % als alkoholfrei gelten, setzte sich Chefbraumeister Adam Brož ein ambitionierteres Ziel: ein Bier mit 0,0 % Alkohol, das dennoch wie ein vollwertiges Lager schmeckt. „Lagerbier ist ein wunderbares Getränk“, betont Brož. „Und genau dieses Erlebnis wollten wir auch ohne Alkohol bieten.
Gebrauter und vertrauter Genuss
Für die Entwicklung des 0,0 wurde einer der wichtigsten Qualitätsfaktoren eingesetzt: Zeit. Wie beim Original kommen die bewährten Rohstoffe zum Einsatz: Saazer Aromahopfen als gepresste Dolde. Hochwertiges Gerstenmalz aus Mähren
Weiches Brauwasser aus eigenen Quellen. Auch die lange, kalte Lagerung in den historischen Kellern der Staatsbrauerei in České Budějovice bleibt erhalten. Erst nach vollständigem Brauprozess und monatelanger Reifung wird der Alkohol besonders schonend entfernt. „Wenn es um Qualität geht, gibt es für uns keine Abkürzungen“, lautet das Credo der Brauer.
Die neue Art, alkoholfreies Bier zu brauen
Die Alkoholentziehung erfolgt mittels moderner Umkehrosmose – ohne Erhitzen und damit ohne geschmackliche Einbußen. Das Ergebnis: harmonischer Malzton, leicht würziges, frisches Zitrusaroma, feine Bitterkeit, voller Lager-Charakter. Gleichzeitig sinken mit dem Alkohol auch die Kalorien. Das macht Budweiser 0,0 zur überzeugenden Alternative für bewusste Genießer.
Alkoholfrei trinken ist längst kein Trend mehr, sondern wird das ganze Jahr über gelebt. Die Privatbrauerei Ottakringer startet mit frischem Schwung ins neue Jahr und läutet einen neuen Abschnitt für sein alkoholfreies Kultbier ein: Null Komma Josef zeigt sich ab sofort mit frischem Design und neuem Gebinde. Zusätzlich in der handlichen, pfandfreien 0,33 l Einweg-Glasflasche.
Wildshut Bio Perlage: Raffinierter Trinkgenuss mit feinem Mousseux vom Stiegl-Gut Wildshut.
(c)Bi Unique
Großer Geschmack im kleinen Format: Wildshut Bio Perlage in der 0,375 Liter-Flasche
Das Stiegl-Gut Wildshut gilt als Forschungs- und Entwicklungsbereich von Österreichs größter Privatbrauerei. In der Stiegl-Ideenschmiede nimmt man alle Schritte des Bierbrauens selbst in die Hand, baut eigene Bio-Braugerste und edle Bio-Hopfensorten an. In diesem „Freiraum“ trifft Erfahrung auf Kreativität, Qualität und Leidenschaft. Heraus kommen besondere Bier- und Getränkespezialitäten mit unverwechselbarem Charakter. Dazu zählt die vielfach ausgezeichnete Wildshut Bio Perlage, eine raffinierte Komposition mit feinem Mousseux in Anlehnung an das französisch-belgische Brut de Bière. Nach dem starken Markterfolg der 0,75 Liter-Flasche ist die Wildshut Bio Perlage ab sofort auch in der 0,375 Liter-Flasche erhältlich.
Auf die kleinen und großen Freuden des Lebens
Weder Bier noch Schaumwein, ist die Wildshut Bio Perlage eine außergewöhnliche Komposition und ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Hergestellt wird der edle Tropfen durch Flaschen-Edelgärung mit selektierten Hefen aus der Champagne, erstklassigem Bio-Aromahopfen und 100% Bio-Malz vom Stiegl-Gut Wildshut.
Starten gemeinsam 2026 durch (im Bild v.l. vorne): Herbert Bauer (Stiegl-Geschäftsführer) mit Dejan Beko (Managing Director Carlsberg Export & License); v. hinten li.: Philip Snedker (Senior Director Head of AWE & Travel Retail), Florian Schmidhuber (Stiegl-Manager International Brands), Ingo Wuppinger (Stiegl-Leiter Verkauf Handel & International Business) sowie Philip Rohde Nielsen (Regional Manager Carlsberg). (c)Neumayr
Ausgewiesener Branchenexperte: Florian Hochebner übernahm die Geschäftsführung der Ottakringer Brauerei. Er folgt damit auf Markus Raunig, der sich künftig vollständig auf seine Funktion als Vorstand der Ottakringer Getränke AG konzentriert. Zusätzlich die Vertriebsverantwortung für den Bereich Gastronomie, da Stefan Lehninger die Brauerei verlässt.
Karl Schwarz, Obmann des Verbandes der Brauereien Österreichs, appelliert an die Politik „rasch die richtigen Entscheidungen zu treffen, die Inflation langfristig und dauerhaft zu senken und damit Zuversicht zu vermitteln. Zuversicht sei der Konsum-Motor schlechthin“. (c)Philipp Lipiarski
Am Stammtisch gehört: Die Österreicher trinken weniger Bier. Und zwar nicht nur ein bissl – 2025 ist der Konsum ordentlich eingebrochen. Der Brauereiverband sagt selbst: Das ist keine kleine Delle mehr, der Höhepunkt beim Bier dürfte überschritten sein. Für Wirte heißt das: weniger Gäste, weniger Fassbier, weniger Umsatz.
Die Zahlen’25:
Gesamtausstoß: 9,25 Mio. Hektoliter → –7,1 %; Inland:–6,1 % // Export:–12 %
Und jetzt kommt der eigentliche Hammer: Nicht nur Bier schwächelt. Der ganze Getränkemarkt ist runtergegangen. Wein, Mineralwasser, Limo, Eistee, Saft – alles im Minus. Die Branche spricht schon von einer regelrechten Konsumverweigerung.
Warum? Die Leute sparen. Punkt.
Mehr als 55 % gehen seltener aus, zwei Drittel verzichten manchmal aufs Wirtshaus, obwohl sie eigentlich Lust hätten. Gleichzeitig landen Milliarden auf den Sparbüchern.
Für die Gastro besonders bitter: Fassbier schrumpft weiter. Vor Corona kamen über 25 % des Biers aus der Gastronomie, heute sind es nur noch rund 18 %. Und am Land sperrt ein Wirtshaus nach dem anderen zu – und großteils kommt gar nichts mehr nach.
Dann noch ein Effekt: Einwegpfand.
Dosenbier ist gleich um 23 % eingebrochen. Dafür läuft Mehrweg wieder besser.
Ein Lichtblick: Alkoholfreies Bier.
Der Anteil wächst stetig. In Österreich ist jedes 25. Bier alkoholfrei, in Deutschland schon fast jedes zehnte. Für Wirte könnte das neue Anlässe bringen – Mittagstisch, Business-Lunch, Fußball am Nachmittag.
Unterm Strich bleibt:
Österreich bleibt zwar ein Bierland, aber der Pro-Kopf-Konsum fällt erstmals unter 100 Liter.
Oder wie man am Stammtisch sagen würde:
Das Bier stirbt nicht – aber die Zeiten, in denen immer mehr getrunken wurde, sind wohl vorbei.
👉 Die Frage ist jetzt: Liegt’s wirklich nur am Geld – oder hat sich unser Ausgeh- und Trinkverhalten dauerhaft verändert?
Möge 2026 viele sonnige Wochen haben, nicht zu heiß und nicht verregnet sein!
Jeder muss an etwas glauben. Wir glauben, wir trinken noch ein Bier.
S Glas in’d Hand, zum Wohl mitnand!