BUDWEISER BUDVAR

KOMPROMISSLOS GUT

Alkoholfreie Biere gibt es bereits seit Jahrzehnten. Wirklich gut schmecken sie erst seit Kurzem. Mit dem Budweiser Budvar 0,0 % gibt es jetzt ein alkoholfreies Lagerbier und wir haben die Probe aufs Exempel gleich doppelt gemacht. Und noch viel mehr.

Text: Wolfgang Schedelberger // Fotos: Rainer Fehringer

Badeschiff Wien: Zwischen Pool, Sonnendeck und Gastronomie entsteht bei lässiger Musik eine stimmungsvolle Wohlfühl-Atmosphäre mit Blick auf den Donaukanal – alkoholfrei!

Anders als viele alkoholfreie Biere, die in Tschechien und Österreich bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten dürfen, ist das Budweiser Budvar 0,0 tatsächlich alkoholfrei. Statt hopfenbetonter Sonderstile oder experimenteller Varianten bleibt Budweiser Budvar also seiner Identität treu: keine Experimente – sondern ein ehrliches tschechisches Lager ohne Alkohol. Gebraut wird mit Saazer Aromahopfen, Gerstenmalz aus Mähren und weichem Quellwasser. Erst nach der langen Reifung wird dem Bier der Alkohol mittels schonender Umkehrosmose entzogen – ein Verfahren, das die typischen Malz- und Hopfenaromen weitgehend erhält. Gleichzeitig sinken mit dem Alkoholentzug auch die Kalorien. Das Ergebnis ist ein harmonischer Malzton, ein leicht würziges, frisches Zitrusaroma, eine feine Bitterkeit und ein voller Lager-Charakter. Das macht Budweiser 0,0 zur überzeugenden Alternative für bewusste Genießer. Seit Ende März ist Budweiser 0,0 in Österreich über den Generalimporteur Del Fabro Kolarik erhältlich.

Der Markt für alkoholfreies Bier wächst in Europa seit Jahren kontinuierlich. In Deutschland nähert sich der Anteil bereits neun Prozent der Gesamtproduktion – mit Prognosen Richtung zehn Prozent. Österreich zeigt hier noch erhebliches Potenzial. Das hat – neben veränderten Lebensstilen – mit der besseren Qualität von alkoholfreien Bieren zu tun. Wir haben bei Lust & Leben die Probe aufs Exempel gleich doppelt gemacht. In der Redaktion haben wir das Budweiser 0,0 aus der Flasche mit einer Flasche des klassischen Lagers verglichen. Beide Flaschen perfekt temperiert und ins passende Glas gegossen, war es uns trotz mehrfachen Gegenverkostens nicht möglich, einen qualitativen Unterschied zu erkennen. Teil zwei unseres Experiments fand am Wiener Badeschiff statt. Dort konnten wir die beiden Varianten sogar frisch gezapft vom Fass (Budweiser Budvar 0,0) beziehungsweise vom Tank (das klassische Lager) nebeneinander verkosten. Die Ergebnisse waren beeindruckend. Das Budweiser Budvar 0,0 schmeckt genauso gut wie das traditionelle Lager mit fünf Prozent Alkohol. Unglaublich, aber wahr.

Das reguläre Budweiser Budvar kommt am Badeschiff direkt vom Tank, die alkoholfreie Variante wird vom Fass gezapft. Dem Chef Andreas Teltscher schmeckt beides ausgezeichnet.

Baden auf dem Donaukanal
„Bis vor ein paar Jahren waren alkoholfreie Biere ein reines Nischenprodukt, das man zwar führen musste, auch wenn es kaum nachgefragt wurde. Manche Gäste haben bei der Bestellung sogar entschuldigende Erklärungen abgegeben, wieso sie diesmal ‚nur‘ ein alkoholfreies Bier wollen“, erklärt uns Andreas Teltscher vom Badeschiff. Das Image von alkoholfreiem Bier als akzeptable Kompromisslösung für besondere Situationen hat sich komplett gewandelt. Das hat nicht nur mit veränderten Konsumgewohnheiten zu tun, sondern auch mit Entwicklungen in der Braukunst. Noch im Vorjahr wurden die alkoholfreien Biere auf der Getränkekarte des Badeschiffs, unter den regulären Bieren gelistet. Seit heuer ist das umgekehrt. Insgesamt führt Teltscher aktuell sieben alkoholfreie Biere auf der Karte, wobei das Budweiser Budvar 0,0 als einziges vom Fass gezapft wird. Das Badeschiff ist einer jener Wiener Orte, an denen Menschen ganz selbstverständlich zusammenkommen. Zwischen Pool, Sonnendeck und Gastronomie entsteht bei lässiger Musik eine stimmungsvolle Wohlfühl-Atmosphäre. Hier treffen Einheimische auf Reisende, Stammgäste auf Neugierige – und Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten aufeinander. Junge Gäste kommen genauso gerne wie ältere Semester.

Karaoke ohne Promille! Das Günter von Adam Baldini gefällt als Treffpunkt zum zwanglosen Beisammensein und als coole Bar und Eventlocation.

Party im Wohnzimmer
Während das Ibis Hotel auf der Gürtel-Seite den spröden Charme der 1980er-Jahre versprüht, ist die Rückseite in der Wallgasse sehr charmant. Vorne herrscht dreispuriger Kolonnenverkehr, auf der Rückseite liegt eine hübsche, verkehrsberuhigte Wohnstraße mit altem Baumbestand. Die Anwohner lieben das Günter als gemütliches Café, als abwechslungsreiches Bistro und als entspannte Bar, das zwar in einem Hotelgebäude liegt, aber eigenständig betrieben wird und kein typisches Hotel-Restaurant ist. Am Abend zeigt das Günter dann seine zweite Seite. Von Donnerstag bis Samstag wird aus dem Restaurant eine Bühne für DJ-Sets, Live-Acts und lange Nächte. „Dass tagsüber gerne alkoholfreies Bier bestellt wird, haben wir erwartet. Doch wie gut es sich auch am Abend verkauft, hat mich überrascht. Wenn junge Leute Party machen, muss nicht unbedingt Alkohol dabei sein“, erklärt Günter-Geschäftsführer Adam Baldini.

Im Dash X Drop gibt es viele Signature-Drinks mit relativ niedrigem Alkoholgehalt. Bewusst zu genießen ist als Thema auch in der Bar angekommen.

Kein X für U vormachen
Mit dem Dash X Drop hat Wien eine Bar gewonnen, die internationales Niveau mit spielerischer Leichtigkeit verbindet. Hinter dem Tresen steht World-Class-Bartender Dominik Oswald, der moderne Techniken aus den führenden Bars der Welt mit Kreativität und viel Liebe zum Detail kombiniert. In eine Bar geht man, um zu trinken. Richtig? Richtig! Aber in eine Bar wie das Dash X Drop geht man nicht, um sich zu betrinken. „Natürlich spielt Alkohol bei Cocktails eine Rolle. Aber wir haben viele Signature-Drinks mit relativ niedrigem Alkoholgehalt. Bewusst zu genießen ist als Thema auch in der Bar angekommen“, erklärt Dominik Oswald. Wenn Gäste zwischendurch (oder vorab) ein erfrischendes Bier trinken wollen, wird erstaunlich oft nach einer alkoholfreien Variante gefragt. Mit Budweiser Budvar 0,0 gibt es jetzt ein Premium-Lagerbier, das auch den hohen sensorischen Ansprüchen des Meister-Mixers entspricht.

Pizza Bella Napoli: “L’origine è importante. La qualità è ancora più importante.”

Pizza con birra analcolica
Nur wenige Schritte vom Stephansdom entfernt hat das Cocore seinen zweiten Wiener Standort eröffnet. Was bereits im ersten Lokal am Alsergrund überzeugt hat, findet nun auch in der Bräunerstraße seinen Platz: authentische neapolitanische Küche, getragen von einer außergewöhnlichen Familiengeschichte. Viele der Zutaten kommen direkt vom eigenen Bauernhof der Familie Migliaccio in Bacoli bei Neapel. Im Mittelpunkt stehen täglich frisch von Hand gefertigte Pasta und Pizza – von klassischen Rezepten bis zu kreativen Kombinationen: wie die Pizza mit Kurkuma-Teig und Gelbflossen-Thunfisch – oder aromatischen Tomatensorten aus Kampanien. Die Wiener lieben das Cocore. Gleichzeitig lernen sie, dass sich  authentische Genusskultur oft von gängigen Klischees unterscheidet. Rund um Neapel wird fast ausschließlich Weißwein und nicht Rotwein kultiviert, was zu Fischgerichten ohnehin besser passt. Zu Pasta und Fleischgerichten geht Rotwein sehr gut, aber wie schaut es mit Pizza aus? Hier trinken auch die Neapolitaner am liebsten Bier! Leider ist die Bierkultur in Süditalien – abgesehen von ein paar lokalen Mikro-Brauereien – nicht mit der unseren vergleichbar. Also en schieden sich die Betreiber Giuliana Migliacco und Emiliano Esposito dazu, auf heimisches Pils und böhmisches Lagerbier zu setzen. Und weil – nicht nur zu Mittag – alkoholfreies Bier immer beliebter wird, schenken sie jetzt Budweiser Budvar 0,0 % aus. Das schmeckt den Gästen nämlich nicht nur zu Pizza ganz hervorragend.

Dominik Oswald experimentiert gerne. Viele Jahre gelang es ihm, an verschiedenen Wiener Adressen (Hammond, Soulmate), seine Gäste mit außergewöhnlichen Cocktails zu begeistern. Mit der eigenen Bar Dash x Drop, die er im vergangenen Winter in der Wiener City aufgesperrt hat, geht er diesen Weg erfolgreich weiter: klassische Cocktails mit neuen, unerwarteten Twists. Was macht ein Steinpilz im Sazerac? Mächtig Eindruck! Auch der in drei Texturen dekonstruierte Negroni ist ein kreatives Statement der Extraklasse. Dominik Oswald führt die neue Bar gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Celine Lais, deren Sinn für das Schöne sich im geschmackvollen, sehr modernen Ambiente mit zeitgenössischer Pop-Art an den Wänden widerspiegelt.

»Das perfekte Bier für vor und hinter der Bar.«

„Wir wollen ein bisschen anders sein.“ Nur beim Bier mag der Meister-Mixer keine Experimente. Wer in einer Bar ein Bier bestellt, will einen gängigen Bierstil in verlässlicher Qualität. Das tschechische Lager aus Budweis trifft da genau den Geschmack der Gäste und passt als starke Marke auch zum Anspruch der Bar. Das gilt natürlich auch für die alkoholfreie Variante – die wird auch hinter der Bar als bierige Erfrischung geschätzt.

Das Ibis beim Westbahnhof kennt jeder Wiener – zumindest vom Vorbeifahren. Von der Gürtelseite betrachtet, scheint das große Hotel keine lockende Adresse für Einheimische zu sein. Was soll man als Wiener in einem großen Internationalen Budget-Hotel, dessen Fassade in die Jahre gekommen ist? Ganz anders stellt sich die Sache dar, wenn man von der lauschigen Wallgasse auf der Rückseite des Hotels kommt. Da lädt seit Sommer 2025 das stimmungsvolle Lokal Günter schon ab elf Uhr vormittags zum Einkehren ein. Ein farbenfrohes, verspieltes Interieur, Stehtische und eine lange Bar machen Lust auf ein zwangloses Beisammensein, trendige und doch zeitlose Gerichte stillen zu jeder Tageszeit den großen oder kleinen Hunger.

»Die jungen Gäste lieben unseren Retro-Style ganz ohne Kitsch.«

Auch das Bier spielt hier eine große Rolle – und zwar mit oder ohne Alkohol. Das Budweiser Budvar 0,0 in der 0,33-l-Flasche ist nicht nur tagsüber beliebt, sondern auch abends, wenn die Stimmung steigt. Das Günter hat sich binnen eines Jahres zu einer beliebten Party-Location für junge Wiener etabliert. Eine separate Karaoke-Bar sowie drei separate Party-Räume machen das Günter auch für private Feiern und Events sehr begehrt.

Das Badeschiff ist wohl das ungewöhnlichste Lokal der Stadt. Manche suchen hier nur eine Abkühlung und kommen zum Baden, andere tatsächlich zum Schwimmen – aber eben nicht im Donaukanal, sondern in einem Pool auf dem Schiff. Im Sommer herrscht am Badeschiff also eine Atmosphäre, wie man sie auch von anderen Bädern kennt. Das ist die eine Seite. Gleichzeitig ist das Badeschiff ein ganzjährig geöffnetes Lokal mit gutem Essen, lässiger Musik und einem umfangreichen Getränkeangebot. Das ist die andere Seite.

»Frisch gezapft schmeckt es besser, egal ob mit oder ohne Alkohol.«

Geschäftsführer Andreas Teltscher ist seit 20 Jahren dafür verantwortlich, dass sich die beiden Seiten perfekt ergänzen. Da gehört ein breites Speise- und Getränkeangebot zwingend dazu. Wenn die Sonne untergeht, wird aus dem Badeschiff oft ein richtiges Partyschiff. Gute Cocktails, feine Weine und ein vorbildliches Bier-Angebot sorgen für Stimmung. Seit vergangenem Jahr wird hier das Budweiser Budvar direkt vom Tank gezapft – das schmeckt dann so gut wie in der Brauerei. Mindestens genauso bemerkenswert ist jedoch, dass es das Budweiser Budvar 0,0 % vom Fass gibt – ein Angebot, das nicht nur von sportlichen Schwimmern tagsüber gerne in Anspruch genommen wird. Auch der Chef selbst gönnt sich zwischendurch gerne einmal original tschechischen Biergenuss ohne Promille!