EUROGAST ÖSTERREICH

LEGENDÄR VERLÄSSLICH

Wenn es in der Küche brennt, muss einer ruhig bleiben – Armin Assinger wird Eurogast-Botschafter für Verlässlichkeit in Gastronomie und Hotellerie und rückt Lieferqualität, persönliche Partnerschaft und die Stärke von zehn regional verwurzelten Familienunternehmen ins Zentrum.

Text: Redaktion; Fotos: Eurogast Österreich.

Hangar-7: Moderiert wurde die Medien-Preview von Silvia Schneider. Gemeinsam mit Eurogast-Geschäftsführer Peter Krug (re.) sowie den geschäftsführenden Gesellschaftern Franz Sinnesberger (li.) und Alexander Kiennast (Mi.) präsentierte Assinger die Idee der neuen Markenkampagne.

Pünktlich liefern, wenn jede Minute zählt. Eine Lösung aus dem Hut zaubern, wenn plötzlich etwas fehlt. Und erreichbar sein, wenn es gerade nicht nach Bürozeiten aussieht. Gastronomie kennt diese Momente. Eurogast Österreich macht daraus jetzt eine Kampagne – und holt sich dafür einen Mann ins Boot, der Verlässlichkeit ziemlich gut kennt: Armin Assinger.

Bei einer Medien-Preview im Salzburger Hangar-7 präsentierte Eurogast am 15. September seine neue österreichweite Imagekampagne „LEGENDÄR VERLÄSSLICH“. Der ehemalige Skirennläufer und langjährige TV-Moderator wird dabei zum Botschafter für das, was im Gastrogroßhandel gerne erst dann auffällt, wenn es einmal nicht funktioniert: Verlässlichkeit. Denn die eigentlichen Helden der Geschichte stehen für Eurogast nicht vor der Kamera. Sie stehen in Küchen, hinter Schank und Tresen – und brauchen einen Partner, der seinen Job macht.

Die Legenden stehen in der Küche
Die neue Kampagne verzichtet bewusst darauf, einzelne Produkte zum Star zu machen. Stattdessen geht es um all das, was im gastronomischen Alltag im Hintergrund passieren muss, damit vorne beim Gast alles läuft. Die Ware kommt. Möglichst pünktlich. Die richtige Ware, versteht sich. Und wenn es kurzfristig eng wird, sollte jemand ans Telefon gehen und nicht erst ein Ticket eröffnen. Eurogast bringt diese Haltung mit zwei Worten auf den Punkt: LEGENDÄR VERLÄSSLICH.

Assinger steigt in den Lieferwagen
Armin Assinger übernimmt dabei mehr als die übliche Testimonial-Rolle. Im Kampagnenspot wird er kurzerhand zum Eurogast-Zustellprofi. Seine Mission: Die Bestellung muss beim Gastronomen ankommen. Punkt. Auf dem Weg dorthin darf natürlich einiges passieren. Hindernisse inklusive. Assinger lässt sich davon nicht beeindrucken und kämpft sich mit vollem Einsatz bis zum Ziel. Humorvoll überhöht, aber mit einer ziemlich einfachen Botschaft: Wenn es darauf ankommt, soll sich die Gastronomie auf Eurogast verlassen können.

EUROGAST-Gesellschafter v. l. n. r.: Thomas Walser, Alexander Kiennast, Franz Sinnesberger, Johannes Pauritsch, Saskia Valtiner-Zuegg, Peter Speckbacher, Manuel Haring, Rudolf Schwarzenbacher, Julius Kiennast, Stefan Jagerhofer, Peter Krug und Philipp Zuegg.

Zehn Familienbetriebe, ein österreichisches Netz
Hinter Eurogast stehen zehn private, familiengeführte Gastrogroßhändler. Zusammen bringen sie es auf 17 Standorte, zwölf C&C-Märkte, drei Markthallen und zwei Einkaufszentren. Mehr als 107.000 Quadratmeter Lagerfläche und 52.000 Quadratmeter Verkaufsfläche bilden das logistische Rückgrat. Dazu kommen mehr als 300 Lkw, die über 38.000 Kunden in Österreich und angrenzenden Märkten beliefern. Wer – abhängig von Region und Liefertour – rechtzeitig am Vortag bestellt, bekommt seine Ware innerhalb von 24 Stunden. Das Sortiment umfasst mehr als 44.000 Produkte.

80 Prozent kommen auf Rädern
Wie wichtig die Zustellung inzwischen geworden ist, zeigt eine Zahl: 80 Prozent des Eurogast-Umsatzes entstehen im Zustellgeschäft. 2025 setzte die Gruppe netto mehr als 648 Millionen Euro um – ein Plus von 4,52 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig wird weiter in Logistik und alternative Antriebe investiert. Neun E-Lkw sind derzeit unterwegs, zehn weitere sollen laut Eurogast bis Ende 2026 dazukommen.

Der Großhändler wird zum Sparringpartner
Verlässlich sein heißt für Eurogast allerdings nicht nur, Kisten von A nach B zu bringen. Steigende Kosten, Personalmangel und wachsender Effizienzdruck verändern auch die Rolle des Großhandels. Mehr als 100 Verkaufsberater betreuen die Kunden persönlich. Sie helfen bei Sortiment, Kalkulation, Produktauswahl und bei der Suche nach Lösungen für den Küchenalltag.

Auch Regionalität spielt dabei eine Rolle. Die Eurogast-Mitgliedsbetriebe arbeiten mit Produzenten, Landwirten und Manufakturen aus ihren Regionen zusammen. Dazu kommen österreichweite Sortimentslinien wie „Genuss aus Österreich“, bei denen Fleischprodukte mit der 4x-AT-Kennzeichnung – geboren, aufgezogen, geschlachtet und zerlegt in Österreich – ausgewiesen werden.

Digital bestellen, persönlich reden
Natürlich geht Verlässlichkeit inzwischen auch digital. Webshop, Best.Friend App und Kundenportal stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Bereits 2025 wurden mehr als 60 Prozent der Bestellungen digital abgewickelt. In einzelnen Regionen lag der Anteil im ersten Halbjahr 2026 laut Eurogast bereits bei knapp 80 Prozent.

Und weil offenbar auch beim Bestellen niemand mehr tippen muss, gibt es „Best.Friend Voice“. Der KI-gestützte Sprachassistent erkennt Produkte und Gebinde und schlägt auf Basis bisheriger Bestellungen passende Artikel vor. 2025 wurde das System mit dem Confare LivinIT Award ausgezeichnet.

Die Technik soll dabei nicht den Menschen ersetzen. „Technologie soll unseren Kunden Zeit sparen. Die persönliche Beziehung soll sie nicht ersetzen“, sagt Eurogast-Geschäftsführer Peter Krug. Im Idealfall bleibt also mehr Zeit für das, was kein Algorithmus kann: reden, beraten, eine Lösung finden.

Ein Versprechen für die nächsten Jahre
„LEGENDÄR VERLÄSSLICH“ soll mehr sein als eine Kampagne für einen Herbst. Eurogast will den Claim langfristig als Markenversprechen etablieren. Assinger wird das Unternehmen deshalb in den kommenden Jahren durch unterschiedliche Geschichten und Formate begleiten. Der Start erfolgt gleich auf breiter Front: Bewegtbild, Online-Video, Social Media, Display, Suchmaschinenmarketing, Content, Print, PR, Website, Newsletter und Aktivitäten an den eigenen Standorten. Die Idee dafür kommt aus dem Alltag: Situationen, in denen eine Lieferung trotz widriger Umstände ankommt, kurzfristig eine Lösung gefunden wird oder genau dann jemand erreichbar ist, wenn er gebraucht wird.

„Legendär“ macht aus diesen kleinen, oft unsichtbaren Leistungen eine große Geschichte. Mit ein bisschen Selbstbewusstsein. Und einem Augenzwinkern.

Eurogast will damit bis 2030 seine Position als Partner für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung weiter ausbauen. Im Mittelpunkt stehen Lieferqualität, Eigenmarken, digitale Services, persönliche Beratung sowie nachhaltige und zukunftsorientierte Lösungen. Oder, ganz kurz gesagt: Legendär verlässlich.