TRANSGOURMET PUR’26 – TOLLES KLASSENTREFFEN

Wenn sich Spitzenköche, Sommeliers, Produzenten, Winzer und Gastronomen aus ganz Österreich an einem Ort treffen, entsteht mehr als eine Fachmesse. Zwei Tage lang wurde hier gekocht, verkostet, diskutiert, präsentiert und vor allem: ganz persönlich begeistert.

Text: Redaktion; Fotos: Andreas Kolarik

Transgourmet PUR 2026: Wo Genuss erlebbar wird und die Gastronomie und Hotellerie gerne zusammenkommt, um sich persönlich auszutauschen, Geschäfte zu machen und das bei bester Unterhaltung eines qualifizierten Programms. Chapeau!

Auch 2026 hat sich die Transgourmet PUR einmal mehr als zentrale Plattform für die heimische Gastronomie- und Hotellerie-Szene bestätigt. Am 20. und 21. April nutzten über 6.000 Fachbesucher die Gelegenheit, sich im Salzburger Messezentrum über aktuelle Entwicklungen, Innovationen und Herausforderungen zu informieren und auszutauschen. Mit 290 Ausstellern – davon 102 Winzern aus dem In- und Ausland – sowie 20 Eigenständen zeigte Transgourmet gemeinsam mit seinen Partnern ein breites Spektrum an Produkten, Konzepten und Lösungen für die Branche.

Spitzenköche zeigen, was sie könnenEin zentrales Element der PUR ist Fine Dining auf höchstem Niveau. Neben den hauseigenen Spitzenköchen sorgen renommierte Gastköchinnen und -köche jedes Jahr für Inspiration und geben ihr Wissen weiter. In diesem Jahr spiegelten die Kochstationen die kulinarische Kompetenz des ganzen Landes wider: Die Köche kamen aus sechs Bundesländern. 

Schon beim Betreten der Messe war klar: Hier geht es nicht um sterile Produktpräsentationen oder nüchterne Verkaufsstände. Die PUR lebt vom direkten Austausch, von Begegnungen auf Augenhöhe und von Menschen, die für Genuss brennen. Zwischen dampfenden Kochstationen, Weinverkostungen, innovativen Produktwelten und spannenden Gesprächen wurde sichtbar, wie vielfältig und lebendig die Branche tatsächlich ist

Mehr als Messe: Ein Treffpunkt mit Haltung
Transgourmet nutzte die PUR erneut als seine Bühne für aktuelle Entwicklungen, neue Konzepte und Lösungen, die Gastronomen im Alltag wirklich weiterhelfen. Von smarter Convenience bis zu nachhaltigen Sortimenten, von Premium-Produkten bis zu wirtschaftlich kalkulierbaren Lösungen – die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie breit die Anforderungen der Branche heute geworden sind. 

Innovativ bei Convenience-Lösungen und Betriebserleichterungen die Transgourmet Smart Cuisine. Diese Produktlinie stand erneut im Fokus, da sie ein zentrales Problem adressiert: den Personalmangel. High-End-Convenience zum Regenerieren für Qualität und Vielfalt am Teller ohne Kompromisse.

Eigenmarken sind seit jeher Teil der Transgourmet-DNA – in wirtschaftlich angespannten Zeiten gewinnen sie zusätzlich an Bedeutung. Die Eigenmarke Economy mit ihrem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis verzeichnet naturgemäß eine starke Nachfrage und deckt das Basissortiment zuverlässig ab.

Auch die Linie Quality, die Markenqualität zum besten Preis verspricht, wurde auf der PUR präsentiert. Ebenso im Fokus: Bio- und Nachhaltigkeitsmarken, die sich weiterhin positiv entwickeln.  Die speziell für Großverbraucher entwickelte Bio-Eigenmarke Natura feierte auf der Fachmesse ihr fünfjähriges Jubiläum.

Links: Die Gastköche Sören Herzig, Restaurant Herzig in Wien; Alexander Forbes, Hotel Berghof, Sankt Johann; Matthias Hausburg, Die Labstelle in Wien und Werner Tschiedel, Gasthaus Ziegelwerk, Wimpassing an der Leitha;
Rechts: Hans-Peter Fink jun., Gasthaus Haberl in Ottendorf an der Rittschein; Mario Hirschberger vom Bergisel SKY in Innsbruck; Janine Wieland aus der Brasserie Leonis im Löwen Hotel in Schruns und Yaoyao Hu aus dem gleichnamigen Restaurant in Salzburg.

Wenn Spitzenköche live zeigen, was möglich ist – Ein Herzstück der PUR waren die Live-Kochstationen. Hier wurde nicht nur gekocht – hier wurde Leidenschaft sichtbar. Acht renommierte Spitzenköche aus sechs Bundesländern zeigten ihr Können und brachten ihre individuelle Handschrift auf die Bühne. Vom Fine Dining aus Wien über alpine Küche bis hin zu modernen Interpretationen regionaler Klassiker wurde deutlich, wie vielseitig Österreichs Kulinarik heute gedacht wird. Die Gerichte entstanden überwiegend mit Produkten aus dem exklusiven Cook-Sortiment – hochwertig, professionell und kompromisslos auf Gastronomiequalität ausgelegt

Masterclasses mit Tiefgang
Wer mehr wollte als Inspiration, fand in den stark besuchten Masterclasses echte Substanz. Hier ging es um Haltung, Herkunft und Handwerk. Internationale Gäste und Branchenprofis gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungen: fermentierte Fonds, außergewöhnliche Fleischqualitäten, sensorische Tiefe in der Patisserie oder innovative Küchentechnologien. Besonders spannend war die Verbindung aus Wissen und Praxis. Die Sessions wirkten nie wie klassische Vorträge – vielmehr wie Gespräche unter Profis, die ihre Erfahrungen teilen.

Internationale Produktkompetenz brachte „Nice to Meat“ mit und präsentierte japanisches Wagyu-Beef samt optimaler Zubereitung. Die Pâtisserie-Experten von Valrhona widmeten sich der Geschichte und sensorischen Tiefe der Guanaja-Schokolade.

Wein, Kaffee und Spirituosen als Erlebniswelt
Auch im Getränkebereich zeigte sich die PUR von ihrer stärksten Seite. Zwischen Kaffee-Erlebniswelt, Weinraritäten und exklusiven Tastings entstand eine eigene Genusslandschaft.

Die Java Kaffee-Erlebniswelt zog Besucher mit Röstaromen, Latte Art und Barista-Handwerk an. Gleichzeitig präsentierte Transgourmet Trinkwerk internationale Schaumweine, rare Weine und hochwertige Spirituosen. Vom japanischen Whisky-Tasting bis zur Diskussion über Herkunft und Terroir wurde schnell klar: Genuss endet hier nicht auf dem Teller.

Unterhaltung trifft Fachkompetenz
Ein Publikumsmagnet war erneut der Sommelier-Battle – ein Format, das Fachwissen mit Entertainment verbindet. Spitzen-Sommeliers traten in Blindverkostungen gegeneinander an und machten Weinwissen plötzlich zum mitreißenden Live-Erlebnis. Ebenso sorgten die Flair-Bartending-Shows für Aufmerksamkeit. Flaschen flogen durch die Luft, Cocktails entstanden im Rhythmus der Musik und machten sichtbar, wie stark Gastronomie heute auch von Inszenierung lebt.

Bühne für die Besten
Ein emotionaler Höhepunkt war die Verleihung der Schlemmer Atlas Awards. Bereits zum vierten Mal wurden im Rahmen der PUR die Top 50 Köche ausgezeichnet – Persönlichkeiten, die mit ihrer Arbeit Maßstäbe setzen und die österreichische Gastronomieszene prägen.

Die anschließende Big Bottle Party zeigte einmal mehr, warum die PUR weit mehr als eine Messe ist: Hier trifft sich die Branche nicht nur zum Arbeiten, sondern auch zum Feiern.

Magdalena Gleiss aus dem Restaurant Obauer gewinnt das Kalk&Kegel Blind Tasting – und damit die “Battle” gegen Willi Schlögl und Johannes Schellhorn! v.l.n.r.: Willi Schlögl; Mario Onida, Ikarus (Vorjahres-Siegel); Magdalena Gleiss; Johannes Schellhorn und Andreas Hayder von Transgourmet Trinkwerk
Für Begeisterung sorgten die Flair-Bartending-Shows von Rafael Arce: Der Argentinier ließ die Flaschen tanzen und zeigte eindrucksvoll, wie sich Mixologie, Präzision und Entertainment zu einer eigenen Kunstform verbinden.
Transgourmet Trinkwerk präsentierte auf einem eigenen Stand internationale Schaumweine und Weinraritäten. Sommelier Moritz Huth (oben) – der 2024 als VINEUS Newcomer Sommelier ausgezeichnet wurde – stellte Top-Qualitäten abseits der Champagne vor. David Gölles und Hans Reisetbauer (unten) inszenierten ein Edelbrand Ping-Pong. Der japanische Konzern Suntory lud zum Hibiki Japanese Harmony Tasting, das Whisky als Ausdruck von Handwerkskunst und Ästhetik erlebbar macht.
Zum vierten Mal wurden im Rahmen der PUR die Schlemmer Atlas Awards an die Top 50 Köche verliehen. Die Auszeichnung ehrt Persönlichkeiten, die mit ihrer kulinarischen Handschrift Maßstäbe setzen.

“Die PUR ist für viele Gastronomen und Hoteliers längst ein Höhepunkt im Jahresverlauf und ein fixer Termin im Kalender“, betonte Thomas Panholzer, Geschäftsführer von Transgourmet Österreich. “Gerade in einer zunehmend digitalen Welt gewinnen persönliche Begegnungen wieder an Bedeutung. Unsere Veranstaltung bringt das Who-is-who der Branche zusammen und schafft Raum für echten Austausch, neue Partnerschaften und konkrete Geschäftsmöglichkeiten – etwas, das sich digital nicht ersetzen lässt.”

Und weiter: “Wir reagieren sowohl auf Angebots- als auch auf Ausstellerseite auf aktuelle Entwicklungen, bringen Neuheiten ein und setzen Impulse. Vor allem aber fördern wir die Vernetzung innerhalb der Branche.”

Die zweitägige Veranstaltung zeigte eindrucksvoll die Vielfalt des Produktportfolios von Transgourmet. “Wir versorgen die unterschiedlichsten Betriebe – von der Systemgastronomie bis zum Fine Dining – mit maßgeschneiderten Lösungen. Preisbewusste Systemgastronomie und hochwertige Fine-Dining-Konzepte existieren längst parallel. Unsere Stärke liegt darin, für all diese Welten die passenden Produkte und Services bereitzustellen – von Basiszutaten bis zu exklusiven Delikatessen”, so Panholzer.

In unsicheren Zeiten können sich Gastronomen und Großverbraucher darauf verlassen, bei Transgourmet die richtigen Produkte zu scharf kalkulierten Preisen zu finden. “Der Markt befindet sich im Wandel, und wir stellen unsere Lösungskompetenz unter Beweis. Unser Anspruch ist es, Gastronomen nicht nur Produkte anzubieten, sondern sie mit durchdachten Lösungen nachhaltig zu begleiten”, erklärte Panholzer. Gerade bei steigender Kostensensibilität sind breite Sortimente entscheidend, um optimal kalkulieren zu können.